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Autor: Susan Friedrich
Artikel vom 25.03.2020

Alles wichtige zum Corona-Virus

Aktuelle Informationen immer unter:

Dritte Änderung der Corona-Verordnung

Die dritte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung wurde am 28.03.2020 notverkündet.

Die Änderung gilt ab Sonntag, 29.03.2020.

Die vollständige Corona-Verordnung finden Sie hier.

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis vom 24.03.2020

Aufruf zur konsequenten Einhaltung dieser Vorschriften - Auswirkungen auf Veranstaltungen

Am Montag, dem 23.03.2020, trat die 2. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Das Land hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Diese Maßnahmen beinhalten unter anderem:

  1. Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  2. Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als zwei Personen darf es nicht mehr geben.
  3. Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  4. Frisöre müssen schließen.

Das Landratsamt Hohenlohekreis ermittelt weiterhin Kontakte von positiv Getesteten, um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Gerade bei Großveranstaltungen ist die Ermittlung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten sehr aufwendig. So hat bei der Veranstaltung „Rebenglühen“ am Sonntag, 08.03.2020, ein auf Corona positiv Getesteter an einem Stand gearbeitet. „Wir bitten die Besucher des Rebenglühens vom 08.03.2020 bei Corona Symptomen telefonisch Kontakt zum Hausarzt aufzunehmen“, so Bretzfelds Bürgermeister Martin Piott und Landrat Dr. Matthias Neth.

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis vom 23.03.2020

Bürger-Infotelefon im Hohenhohekreis erweitert

Hotline arbeitet auf mehreren Ebenen und beantwortet auch Fragen von Unternehmen und Landwirten

Das Bürgertelefon des Hohenlohekreises hat seine Organisationsstruktur angepasst. Ab sofort werden Fragen von Landwirten und Unternehmen rund um das Thema Coronavirus direkt bei der Bürgerhotline beantwortet.

Eingehende Anrufe zu medizinischen, wirtschaftlichen oder landwirtschaftlichen Fragestellungen werden direkt von Sachverständigen aus dem Bereichen Gesundheitsamt, Wirtschaftsförderung oder Landwirtschaftsamt beantwortet.

Für alle Fragen rund um das Coronavirus im Hohenlohekreis gibt es seit 02.03.2020 ein Bürger-Info-Telefon im Gesundheitsamt. Unter der Telefonnummer 07940 18-888 stehen die Mitarbeiter der Hotline werktags von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie am Wochenende von 09.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung.

Dafür sind rund 25 Mitarbeiter sieben Tage die Woche in Früh- und Spätschicht im Einsatz und beantworten etwa 300 Anrufe täglich.

Alle wichtigen Informationen zum Coronavirus im Hohenlohekreis sind auch auf der Homepage http://www.corona-im-hok.de abrufbar.

Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung von Kontaktpersonen des Landratsamts Hohenlohekreis

Wegen der Corona-Ausbreitung wurde vom Landratsamt Hohenlohekreis am 19.03.2020 die

ALLGEMEINVERFÜGUNG über die häusliche Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen ("Kontaktpersonen") mit dem neuartigen Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2)

erlassen.

Die Allgemeinverfügung finden Sie auf der Homepage des Hohenlohekreises oder hier.

Die Verfügung erstrecktsich auf den gesamten Hohenlohekreis.

Daher findet sie auch im Gemeindegebiet Weißbach Anwendung.

Die Gemeinde Weißbach unterstützt vollumfänglich die o.g. Allgemeinverfügung.

Video-Botschaft von Landrat und Bürgermeistern aus Kupferzell und Pfedelbach

Landrat Dr. Matthias Neth und die Bürgermeister von Kupferzell und Pfedelbach, Christoph Spieles und Torsten Kunkel, appellieren in einer eindringlichen Video-Botschaft an die Bevölkerung: 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Hohenlohekreis,

die Lage ist ernst! Für die Betroffenen der Risikogruppen geht es jetzt um alles, es geht um Leben und Tod.

Wir sind der Landkreis mit den meisten Fällen pro Kopf in Baden-Württemberg. Besonders in den Gemeinden Kupferzell und Pfedelbach kommt es zu einer Häufung der Infektionen. Den Ursprung nahm die rasante Ausbreitung bei dem schon bekannten Kirchenkonzert in der Gemeinde Kupferzell, bei dem sich zahlreiche Menschen angesteckt haben. Diese alltägliche Veranstaltung macht deutlich, wie schnell man sich anstecken kann. Aber sie zeigt auch, wie schnell man selbst andere anstecken kann, ohne es zu wissen. Niemand von uns möchte jemanden anstecken, doch viele wissen gar nicht, dass sie das Virus in sich tragen, denn sie zeigen kaum oder gar keine Symptome. Fest steht: Der wirksamste Schutz für uns alle ist es, die Verhaltensregeln zu beachten und damit die Ausbreitung zu verlangsamen.

Darum appellieren wir heute an Sie alle: Beachten Sie, dass alle Veranstaltungen weiterhin landesweit verboten sind! Bleiben Sie zuhause! Halten Sie Abstand, wenn Sie zwingend das Haus verlassen müssen! Meiden Sie Sozialkontakte! Es kommt jetzt auf jeden einzelnen von uns an. Nur gemeinsam können wir das Schlimmste noch verhindern, indem wir uns an die Regeln halten. Nehmen Sie sich den Satz unseres Bundespräsidenten zu Herzen: Wir halten Abstand, damit wir uns wieder umarmen können.

Wir wissen, was dies für Sie alle bedeutet. Aber wir bitten Sie inständig, uns zu vertrauen: alles, was wir aktuell von Ihnen abverlangen dient einzig und alleine Ihrem Schutz und kann Leben retten.

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises

Torsten Kunkel, Bürgermeister der Gemeinde Pfedelbach

Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell

Das gesamte Video ist unter www.hohenlohekreis.de und auf der neuen Sonderseite www.corona-im-hok.de abrufbar.

Weitere Maßnahmen für den Hohenlohekreis

Zum Schutz der Bevölkerung haben Bund und Land, aber auch das Landratsamt Hohenlohekreis, bereits verschiedene Maßnahmen beschlossen. Durch die Schließung von Schulen, Kindergärten und Spielplätzen sowie von vielen Geschäften ist das öffentliche Leben in vielen Bereichen eingeschränkt. In den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, dass leider viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger diese geltenden Regeln nicht befolgen. So sind dem Landratsamt Hohenlohekreis Fälle bekannt, in denen die Quarantäne vorsätzlich gebrochen wurde, zum Beispiel durch Fußball spielen oder einkaufen, obwohl Quarantäne angeordnet war. Auch sind Fälle bekannt, in denen Absperrungen nicht nur ignoriert, sondern sogar mutwillig zerstört werden.

Hierzu Landrat Dr. Matthias Neth: „Es ist unverantwortlich, wenn die Quarantäne gebrochen wird. Wer die Regeln nicht einhält, gefährdet wissentlich Menschenleben“.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sieht sich das Landratsamt Hohenlohekreis dazu gezwungen, weitere Maßnahmen zu ergreifen:

1.      Konkretisierung der Regelungen für die häusliche Quarantäne von Infizierten

Infizierte Personen dürfen die häusliche Quarantäne nach 14 Tagen nur verlassen, wenn sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Diese Konkretisierung ist notwendig, weil einzelne Personen auch nach 14 Tagen noch nicht gesund sind und so Dritte anstecken können.

2.      Verpflichtende häusliche Quarantäne auch für Kontaktperson als Allgemeinverfügung

Alle Personen, die direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen 14 Tage in häusliche Quarantäne. Dies ergibt sich jetzt direkt aus der Allgemeinverfügung. Betroffene Personen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert.

3.      Verschärfte Kontrolle der Einhaltung der Corona-Verordnung der Landesregierung

Die Städte und Gemeinden überwachen als Ortspolizeibehörde die Einhaltung aller Inhalte der Rechtverordnung der Landesregierung, dies gilt insbesondere für Spielplätze und öffentliche Räume aller Art. Die Ortspolizeibehörden, vor allem auch in Pfedelbach und Kupferzell, werden hier die Kontrollen intensivieren. 

Die Details zu 1. und 2. sind in Allgemeinverfügungen geregelt, die unter www.hohenlohekreis.de abgerufen werden können. Die rechtliche Grundlage für diese Verfügungen ist das Infektionsschutzgesetz, Verstöße können strafbar sein.

 

Allgemeinverfügung über das Verbot und die Einschränkung von Veranstaltungen des Landratsamts Hohenlohekreis

Wegen der Corona-Ausbreitung wurde vom Landratsamt Hohenlohekreis am 14.03.2020 die

ALLGEMEINVERFÜGUNG über das Verbot und die Einschränkung von Veranstaltungen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung SARS-CoV-2 (neuartiges Corona-Virus 2019)

erlassen.

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Die Verfügung erstreckt sich auf den gesamten Hohenlohekreis.
Daher findet sie auch im Gemeindegebiet Weißach Anwendung.

Die Gemeinde Weißbach unterstützt vollumfänglich die o.g. Allgemeinverfügung.

Allgemeinverfügung zum Schutz von Einrichtungen des Landratsamts Hohenlohekreis

Wegen der Corona-Ausbreitung wurde vom Landratsamt Hohenlohekreis am 14.03.2020 die

ALLGEMEINVERFÜGUNG zum Schutz vor der Verbreitung der Erkrankung COVID-19 und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Einrichtungen

erlassen.

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Die Verfügung erstreckt sich auf den gesamten Hohenlohekreis.
Daher findet sie auch im Gemeindegebiet Weißbach Anwendung.

Die Gemeinde Weißbach unterstützt vollumfänglich die o.g. Allgemeinverfügung.

Neue Corona-Verordnung am 17.03.2020 vom Land Baden-Württemberg notverkündet

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst. Die neuen Regelungen gelten am Mittwoch, dem 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.

Offen bleiben

  • Einzelhandel für Lebensmittel,
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Getränkemärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen,
  • Poststellen,
  • Frisöre, Reinigungen, Waschsalons,
  • der Zeitungsverkauf,
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
  • Hofläden und Raiffeisenmärkte

Diese Verkaufssstelle können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Gaststätten

  • Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt.
  • Vom Verbot ausgenommen sind allerdings Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass

    •  die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
    • Stehplätze so gestaltet din, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist.

  • Die Gaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet und müssen ab 18.00 Uhr geschlossen werden.

Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt:

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkshochschulen,
  • Kinos,
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,
  • Volkshochschule und Jugendhäuser,
  • öffentliche Bibliotheken
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtunge4n,
  • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte
  • öffentliche Spiel- und Bolzplätze.

 Veranstaltungen

  • Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Busreisen.
  • Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
  • Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.

Die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus finden Sie hier.