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12. Weißbacher Krappenstecher-Fest: Danke!!!

Das „12. Weißbacher Krappenstecher-Fest“ am 01. & 02. Juli 2023 war wieder ein großer Erfolg. Zwei Tage lang herrschte in der gesamten Ortsmitte von Weißbach fröhliche Ausgelassenheit. Es war einfach beeindruckend, was die Vereine und Institutionen, die Kirchengemeinde, die Gastronomen und Gewerbetreibenden und die Grundschule den zahlreichen Gästen aus Nah und Fern geboten haben. Mit viel Engagement, Phantasie und Liebe wurde gemeinsam ein tolles Fest gefeiert, das sicherlich jedem in guter Erinnerung bleiben wird.

Natürlich ist ein solches Fest aber nur durch die große Unterstützung seitens vieler Einzelpersonen, Firmen und Organisationen möglich. Deshalb bedanken sich die veranstaltenden Vereine, Institutionen und Gewerbetreibenden sowie die Gemeinde Weißbach ganz herzlich bei allen, die irgendwie zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Nur beispielhaft erwähnt seien hier Dorle Widenmeyer (Organisation des Krämermarktes), Markus Dörr (gesamte Elektrik) und die Brauerei Herbsthausen (Bier für Fassanstich).

Danke auch allen Mitwirkenden beim Auf- und Abbau und den zahlreichen Helfern an den Ständen.

Ein ganz besonderer Dank gebührt natürlich den Bewohnern der Weißbacher Ortsmitte, die für die erforderliche Straßensperrung und den Festtrubel abermals sehr viel Verständnis hatten.

Zuletzt auch ein herzliches Dankeschön an alle Festbesucher: Wenn sie nicht gekommen wären, wären nämlich sämtliche Vorbereitungen und Mühen vergeblich gewesen! So aber konnten wir alle zusammen erneut ein großartiges Fest feiern.

Allen Besuchern des Krappenstecher-Festes ein herzliches Dankeschön, den Helferinnen und Helfern an beiden Tagen, den hilfreichen Händen beim Auf- und Abbau sowie den Kuchenspendern.

TSV Weißbach, Freiwillige Feuerwehr, Evang. Kirchengemeinde.

Was ist eigentlich ein Krappenstecher?

Wie überliefert wird, waren die Einwohner der Gemeinde Weißbach in früheren Jahrhunderten zumeist nicht sonderlich begütert, so dass in Notzeiten der Gürtel wohl so manches Mal arg eng geschnallt werden musste. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. So sollen die wackeren Weißbacher schließlich irgendwann auf die Idee gekommen sein, Rabennester auszunehmen, die noch nicht flüggen Jungvögel abzustechen und diese dann in Ermangelung anderweitigen Geflügels auf den Mittagstisch zu bringen. Da der mundartliche Begriff für Rabe „Krapp“ lautet, werden die Weißbacher seither in der ganzen Region neckisch als „Krappenstecher“ bezeichnet.
Ob diese Überlieferung stimmt oder nicht, vermag heute keiner mehr zu sagen. Tatsache ist jedenfalls, dass in Weißbach heutigentags kein Krapp (mehr) auf den Tisch kommt. Stattdessen hat der Krapp inzwischen als Maskottchen und inoffizieller Wappenvogel der Gemeinde Karriere gemacht, dem alle zwei Jahre mit dem Krappenstecher-Fest ausgiebig gehuldigt wird.